Zu laut, zu hell, zu viele Stimmen auf einmal. „Reizüberflutung“ ist eine alltagssprachliche Bezeichnung für solche Momente. Diese Seite hilft dir festzuhalten, welche Reize da waren, was du körperlich bemerkt hast und was sich danach verändert hat.
Viele Reize können gleichzeitig unangenehm oder schwer zu ordnen sein. Warum das in einer bestimmten Situation geschieht, lässt sich daraus nicht ableiten. Stress, Schlaf, Migräne, Angst, ADHS, Autismus, Medikamente oder körperliche Ursachen können eine Rolle spielen.
Auch „Hochsensibilität“ lässt sich nicht aus einem solchen Moment bestimmen. Sinnvoller ist zunächst eine genaue Beschreibung: Geräusch, Licht, Bewegung, Dauer, körperliche Empfindung und der Verlauf danach.
Wenn es möglich und sicher ist, kannst du die Reizmenge kurz senken oder einen ruhigeren Ort aufsuchen. Danach lässt sich notieren, was vorher da war und ob die Veränderung etwas bewirkt hat. Das ist eine Beobachtung, kein Beleg für eine bestimmte Ursache.
Eine ruhige Seite zum Ausdrucken. Sie gibt dir Felder für Situation, einzelne Reize, körperliche Empfindungen und den Verlauf danach.
Und wenn dir schon der Gang in einen ruhigeren Raum geholfen hat, ist alles gut. Das Blatt ist da, wenn du es möchtest.
Vielen hilft, die Menge an Reizen kurz zu senken: an einen ruhigeren Ort gehen, den Blick auf einen Punkt legen, den Boden unter den Füßen spüren. Das bringt die Aufmerksamkeit von allem gleichzeitig zurück auf eine Sache. Für den akuten Moment ist das eine Entlastung. Tritt es sehr häufig auf, gehört es in fachkundige Hände.
Dafür kommen unterschiedliche Bedingungen und Ursachen infrage. Aus dem Gefühl allein lässt sich nicht sicher ableiten, was dahintersteht. Bei häufigen oder starken Beschwerden kann eine Fachperson das einordnen.
Nein. Schnelle Überreizung kann in vielen Zusammenhängen auftreten. Ein einzelnes Erlebnis oder ein Printable kann Hochsensibilität nicht feststellen.