Die Tage zwischen zwei Terminen

Der letzte Termin liegt hinter dir, der nächste ist noch weit weg. In der Praxis war vieles klar, und dann kommt der Alltag zurück und mit ihm die Frage, wie du die Tage bis dahin trägst. Diese Seite begleitet dich durch die Zeit dazwischen, wenn sie sich lang anfühlt.

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Warum die Zeit dazwischen schwer wird

In einer Sitzung ist jemand da, der zuhört und mitdenkt. Danach bist du wieder allein mit dem, was in Bewegung geraten ist. Das kann sich leer anfühlen, manchmal auch unruhig. Viele erleben genau in diesen Tagen die stärksten Zweifel, ob sich überhaupt etwas bewegt.

Dabei passiert oft gerade dann viel. Die Zeit zwischen den Sitzungen ist der Ort, an dem sich Besprochenes setzt und der Körper nacharbeitet. Dass es sich zäh anfühlt, heißt nicht, dass es stillsteht. Es ist eher die stille Strecke zwischen zwei Wegmarken.

Die Strecke in kleinere Stücke teilen

Vielen hilft es, die Zeit bis zum nächsten Termin nicht als einen großen Block zu sehen, sondern Tag für Tag. Ein Satz am Abend genügt: Was mich heute beschäftigt hat und was ich mitnehmen möchte. So sammeln sich bis zum nächsten Mal die Dinge, die sonst bis dahin verloren gehen, und die Tage dazwischen bekommen einen ruhigen Faden.

Kurz ehrlich: Wenn die Zeit zwischen den Terminen zur Last wird, sich Gedanken zuspitzen oder du das Gefühl hast, allein nicht durchzukommen, dann melde dich bei deiner Praxis oder einer Beratungsstelle, auch zwischen den Terminen. Diese Seite begleitet dich beim Innehalten. Eine ärztliche oder therapeutische Behandlung ersetzt sie nicht.
Ein Satz aus dieser Zeit

Ein Blatt für die Zeit dazwischen

Eine ruhige Seite zum Ausdrucken. Sie sammelt Tag für Tag, was dich beschäftigt und was du zum nächsten Termin mitnehmen möchtest, damit die Strecke dazwischen einen Faden bekommt.

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Und wenn dir schon der Gedanke hilft, dass die stille Strecke dazugehört, ist alles gut. Das Blatt ist da, wenn du es möchtest.

Häufige Fragen

Warum fällt mir die Zeit zwischen den Sitzungen so schwer?

In der Sitzung ist jemand da, der begleitet. Danach bist du wieder allein mit dem, was in Bewegung geraten ist. Dass sich das leer oder unruhig anfühlt, erleben viele. Es heißt oft, dass gerade etwas nacharbeitet, und nicht, dass es stillsteht.

Wie überbrücke ich die Wartezeit bis zum nächsten Termin?

Vielen hilft es, die Strecke Tag für Tag zu nehmen statt als großen Block. Ein kurzer Satz am Abend hält fest, was dich beschäftigt hat. So sammelt sich bis zum nächsten Mal das Wichtige, und die Tage bekommen einen Faden. Bei starker Belastung darfst du dich auch zwischendurch bei deiner Praxis melden.

Ist es ein schlechtes Zeichen, wenn zwischen den Terminen Zweifel kommen?

Zweifel gerade in der Zeit dazwischen sind vielen vertraut. Sie sagen für sich genommen wenig über den Verlauf. Was dir in diesen Tagen durch den Kopf geht, ist oft wertvoll für die nächste Sitzung. Halte es fest und bring es mit.

Hinweis: Diese Seite dient dem Innehalten und Beobachten. Sie gibt keine medizinischen Ratschläge und keine Diagnose. Bei anhaltender Belastung wende dich an ärztliche oder therapeutische Hilfe.